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Geboren vor 50 Jahren in der altehrwürdigen und romantischen Universitätsstadt Marburg verbrachte ich dem heutigen Stadtteil Wehrda an der Seite meiner beiden Geschwister meine Kindheit und Jugend. Ebenso abenteuerlich war auch meine Schulzeit, die ich hier besuchte. Doch das war ein Abenteuer anderer Art, welches dann doch noch mit der Mittleren Reife endete. Als ich zwanzig war „rief das Vaterland“ und ich wurde zur Bundeswehr eingezogen. Im romantischen Bad Mergentheim machte ich meine Grundausbildung und vor der malerischen Kulisse der nordhessischen Stadt Homberg an der Efze schlossen sich dann nochmals 12 Monate regulärer Wehrdienst als Nachschubsoldat an. |
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Wieder zurück im zivilen Leben war mir der Alltag auf dem Lande und in der Kleinstadt zu eng. Für mich war klar, ich will raus. Schon nach meinem ersten Besuch in Berlin, im Alter von 14 Jahren, stand für mich fest eines Tages dort zu leben. Anfang der Achtzigerjahre, in der noch eingeschlossenen Stadt, herrschte eine ganz besondere und einzigartige Atmosphäre. Irgendwie tickten hier die Uhren anders als in der restlichen Welt. Das Leben tobte hier rund um die Uhr und ich machte mit und genoss mein Leben auf der "Insel Berlin", umgeben von Mauer und Stacheldraht. Nach Öffnung der Grenzen gab es jede Menge Veränderungen. Berlin mutierte von der Insel im "Roten Meer" zu einer modernen und weltoffenen Metropole. Für mich gibt es heute keinen angenehmeren Ort als Berlin. Achja, an alle die gerichtet, die mich persönlich erleben durften:
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und der bin ich heute |
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